Gegenheimer wird zum dritten Mal Deutscher Meister

Simon Gegenheimer (GER/28) holt sich in Bodenmais seinen dritten Deutschen Meistertitel. Der Aalener bestätigt damit, dass er Deutschlands bester Sprinter ist und seine Form für die Weltmeisterschaft in drei Wochen stimmt. Die Biathletin Miriam Gössner (GER/25) zeigte mit Platz sechs ebenfalls eine überraschend starke Leistung und wird das Trikot des Teams ROSE Vaujany fueld by ultaSPORTS nicht zum letzten Mal getragen haben.Es war eine Machtdemonstration, wie Simon Gegenheimer sich seinen dritten Deutschen Meistertitel eingefahren hat. Nach gewonnenem Zeitlauf dominierte er alle Vorläufe und konnte bis ins Finale seine Strategie umsetzen. „Ich wollte hier meine Form für die Weltmeisterschaft in drei Wochen prüfen und schauen, wo ich meinemen_ceremony_GegenheimerAntrittspower optimal abrufen kann. Und ich darf nun recht selbstsicher feststellen, am Berg läuft es bereits blendend“, so Gegenheimer, der im finalen Anstieg 500 Meter vor dem Ziel ein 15 Meter großes Loch aufgerissen hat. Ab der Bergkuppe konnte sich der Titelträger dann bereits feiern lassen, denn hinter ihm kämpften David Horvath und Toni Partheymüller nur noch um Silber und Bronze. Auch der Disziplinwechsel der Biathletin Miriam Gössner verlief sehr erfreulich. Gössner konnte sich überraschend stark durchsetzen und speziell gegen Ende des Rennens ihre Kondition ausspielen. Lediglich ihr noch etwas verhaltener Start hinderte sie an einem noch besseren Ergebnis aber Kerstin Thum sieht sie nicht zum letzten Mal im Trikot des Teams ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS. „Miri war super, man sieht einfach, dass sie eine Kämpferin ist und ich denke wir werden in Zukunft auch über Einsätze auf den längeren Distanzen nachdenken“, so Kerstin Thum die ergänz: „Natürlich geht auch ein großes Lob an Simon. Er ist in überragender Form aber trotzdem muss man immer aufs Neue diesem Druck standhalten. Das können nur große Sportler. Er ist solch einer und ich freue mich bereits auf die Sprint Weltmeisterschaft“. Diese Weltmeisterschaft findet dann im Tschechischen Nove Mesto satt, genau in dem Stadion, wo auch Gössner schon um die Medaillen kämpfte. Gegenheimer freut sich über seine Nominierung und will in Tschechien mit 100 Prozent seines Leistungsvermögens am Start stehen. „Ich muss die kommenden 14 Tage noch ein bisschen am Feintuning im Training arbeiten aber dann sollte ich bei 100 Prozent meiner Leistung sein. Das ist dann die Form, mit der ich auch um den Titel kämpfen kann“, so der selbstbewusste und frischgebackene Deutsche Meister.