Thum und Laffont erneut im Leadertrikot

Thum Laffont, leader, AlpsEpic, free to use for this articleDas Duo aus Steffen Thum (GER/31) und Rémi Laffont (FRA/24) kristallisiert sich auch beim nächsten Etappenrennen als die dominante Paarung heraus. Sechs Etappen durch die französischen Alpen sind beim AlpsEpic zu bewältigen und das Team ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS konnte nach dem Prologzeitfahren auch die erste lange Bergetappe gewinnen und trägt damit erneut das Führungstrikot.Die Erfolgsserie des Teams ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS scheint momentan kein Ende zu nehmen. Nach den Weltmeisterschaftserfolgen von Gegenheimer im Sprint und Schneitter auf der Marathondistanz, geht es direkt weiter, denn Steffen Thum und Rémi Laffont schlugen erneut zu. Wie bereits auf der Pyrenäenrundfahrt vor zwei Wochen scheinen die Beiden auch in den französischen Alpen nur schwer zu schlagen. Das Deutsch-Französische Duo konnte beim AlpsEpic nach dem Sieg im Auftaktzeitfahren über 12 Kilometer und 500 Höhenmeter, auch die erste lange Bergetappe gewinnen und liegt damit in Führung der Gesamtwertung. „Es ist großartig, wenn sich das hart erarbeitete Training nun so in Resultaten widerspiegelt. Die Silbermedaille bei der französischen Meisterschaft, dann das gelbe Trikot in den Pyrenäen und nun liegen wir auch hier in Führung. Ich hoffe, dass diese Erfolgssträhne des vergangenen Monats noch lange andauert“, so der Franzose, bei dem aktuell nahezu alles zu funktionieren scheint. Aber es ist nicht nur das harte Training welches sich auszahlt, sondern auch die Teamfähigkeit der Beiden. Thum kann mit seiner Erfahrung, taktischen Verhalten und viel Power in den Flachpassagen für Tempo sorgen. Laffont ist als Bergspezialist inden steilen Pässen nahezu nicht zu bezwingen. „Wir harmonieren hier erneut enorm gut und der Respekt zwischen uns zwei ist riesengroß. Das hilft uns in schwierigen Momenten, denn in nahezu jeder Rennsituation kann einer von uns das Ruder in die Hand nehmen“, so Steffen Thum über sein Team. Von außen betrachtet gab es in den Alpen jedoch noch nicht zu viele solch schwieriger Momente, denn Thum und Laffont dominierten auf den Bergpässen Col d’Izoard und auch am Col de Furfande. Jedoch kann sich auf den noch anstehenden drei Etappen vieles verändern. Beim AlpsEpic folgt Bergetappe auf Bergetappe, sodass nur ein schlechter Tag die Entscheidung über das Führungstrikot fällen kann. Die Etappe vier wartet erneut mit mehreren Bergpässen, wobei hier auch die Hitze ein entscheidender Faktor werden kann. Für die nächsten Tage meldet der Wetterdienst Temperaturen von über 30 Grad in dieser Region.